Brendan Adams

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Love Duty Records / Mouthwatering Records / Broken Silence

EP: Brighter (VÖ: 21.03.2014)

Album: Spirit (VÖ: 02.05.2014)

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As all great heroes through time have inspired poetry and song, the South african musician Brendan Adams has written songs and poems in honour of Nelson Mandela. Brighter is a song that was born from Brendan’s visits to the prison on Robben Island, where Nelson Mandela spent most of his years in prison, as his father was a volunteer tour guide along with ex-political prisoners.
The song was also strongly considered for the sound track of the latest movie based on the book “A long walk to freedom“.

Es wäre wohl naheliegender gewesen, wenn Brendan Adams Rapper geworden wäre. Brendan ist im südafrikanischen Kapstadt geboren und aufgewachsen und Rapmusik bestimmte den Soundtrack seiner Teenagerjahre. Eines Tages entdeckte er dann die Gitarre und Künstler wie Bob Dylan, Vusi Mahlesela und Sixto Rodriguez, dessen Bedeutung für Südafrika damals unbekannt war und von der sogar Rodriguez selbst nichts wusste.
Brendan gehörte zu den Leuten, die von Rodriguez’ Protesthymnen inspiriert wurden. Mit Talent gesegnet brachte sich Brendan das Gitarrenspielen selbst bei und tritt jetzt vor lokalem und internationalem Publikum mit seinem eigenen Urban-Folk/Pop auf.
Ein Gelegenheitsjob in Schottland brachte Brendan nach Europa. Begierig sammelte er Eindrücke – von Bauarbeiter, über Putzmann bis hin zu Straßenmusiker war er alles Mögliche – und wandelte diese in Musik um. Innerhalb kürzester Zeit bekam er Liveauftritte in vielen Städten.
Die Zuhörer waren nicht nur von seinem schwarzen Lockenkopf beeindruckt sondern auch von seiner friedlichen Ausstrahlung, die in seiner Musik ihren Ausdruck findet und besonders in seinen Balladen hörbar wird.
Mittlerweile veröffentlicht Brendan sein viertes Album, das den Titel Spirit trägt. Das Album wurde vom zehnfachen Latin-Grammy-Gewinner Àlvaro Alencar produziert und beinhaltet 12 wunderschöne Songs, die sowohl den Einfluss von Brendans musikalischen Vorbildern als auch seine eigene Handschrift erkennen lassen. In Rio de Janeiro, im Tonstudio „Toca da Bandido“, hat Brendan seine persönliche, spirituelle Interpretation des Urban-Folk aufgenommen. Ihn interessieren weniger die traurigen Momente in seinem Leben. Lieber lässt er sich von den Sambarhythmen des Pandeiro begleiten, wenn er von einer Liebe singt, die sich im Laufe der Zeit entwickelt („Late in bloom“). In „Bright star“ lässt er seine Gitarre als Hommage an den romantischen Dichter John Keats erklingen. Beeindruckend ist auch der Popsong „The spell“, der von dem verführerischen Drang erzählt, sich an eine Illusion zu klammern. Der Gospelsound eines Backgroundchors und ein Banjo sind Brendans Reverenz an die Weltmusik – die Einfachheit seiner Melodien überrascht wohl so manchen. Brendan bedient sich seiner ausdrucksstarken Stimme und seiner raffinierten Akkorde, um auf unwiderstehliche Weise zu beschreiben, wie eine Fahrradtour auf den Mond und das Klagen eines Surfers klingen. Spirit ist ein Album das so klingt, als ob es ganz beiläufig während eines Tages am Strand zusammengestellt worden wäre – und das ist das Geheimnis seines Erfolgs.